Das Meisterstück!

Nach dem Fast-Meisterstück im Clasico gegen Südtirol, sollte das Spiel gegen die Wiener Virtuosen nun absolute Gewissheit bringen. Und siehe da: Mit einem 6:0 fixierten wir den Titel nun auch faktisch, praktisch, mathematisch! YES! YES! YES!

Zu ungewohnter Anstoßzeit, Samstagmittag, agierten wir überraschend frisch. Nach den Feierlichkeiten der Vorwoche, hatten Großteile der Mannschaft wohl Freitagabend noch nicht das starke Bedürfnis, sich für das anstehende Spiel unfit zu machen. Zudem gab es ein grandioses Mannschaftsfrühstück, das für die nötige Energiezufuhr sorgte.

Krüger haut die Frucht rein
Spielerisch war unser Auftritt am Wienerberg dann auch in Ordnung, das ganz große Highlight war es aber nicht. Immer wieder wurden die agilen Außenspieler in Szene gesetzt, es entwickelten sich jedoch nicht die ganz großen Chancen. So musste es Oli Krüger alleine richten: Nach 25 Minuten hatte dieser mal die Schnauze voll und wummste die Kugel in Richtung gegnerisches Gehäuse. Der Keeper konnte den Kracher nicht mehr entscheidend ablenken, die Führung war da.

Souverän in die Kabine
Nun wirkte unser Spiel etwas gelöster und befreiter. Die Virtuosen ihrerseits wussten zwar bei Ballgewinn schnell umzuschalten, doch waren die Konter meist zu harmlos und brachten der eigenen Abwehr lediglich kurze Entlastungspausen. Folgerichtig erhöhte Dähny Meuthen nach einer halben Stunde auf 2:0: Nach einer Ecke wurde der kurz geklärte Ball in das Strafraumgewusel zurückbefördert, wo der topmotivierte 11er geistesgegenwärtig am schnellsten reagierte und sich Saisonbude Nummer 10 abholte.

Danach wurde angesichts der steigenden Temperaturen der Schongang eingelegt. Zum Halbzeitpfiff wurde in der Kabine dann auch auf das sommerliche Wetter reagiert und von der sehr cleveren Ersatzbank das Bier eingekühlt. Großes Kino!

Zack, zack, zack!
Mit dem Wiederbeginn begann die stärkste Phase unseres Spiels. Im Bewusstsein, dass ein 2:0 ein äußerst trügerisches Ergebnis ist, wollten wir sofort nachlegen und den Sack zumachen. Es zündeten vor allem Dähny und Caspar ihren Turbo und lieferten eine fulminante Show ab: Zunächst schnürte Meuthen den Doppelpack und erhöhte auf 3:0 in Minute 52. Nur zwei Minuten später war es der unwiderstehliche Caspar, der mit dem 4:0 wohl endgültig den Deckel auf diese Begegnung draufmachte. Ein Caspar-Tor kommt selten allein, weshalb der Ibel auch noch lockerflockig das 5:0 besorgte. Famose Sache, da konnte der Gegner nur staunend fragen: „Wo habt ihr denn den Wunderstürmer her?“. Tja, in Hamburg ärgern sie sich auch ihn nicht verpflichtet zu haben, denn diesen Typen könnte der HSV grade echt gut brauchen.

Die Cover-Viertelstunde
Bereits zum dritten Mal im Frühjahr gelangen uns drei Tore in der Viertelstunde nach dem Seitenwechsel: Beim Rückrunden-Auftakt bei den Lions (ebenfalls am Wienerberg) machten wir die Hütten zum 4:0, 5:0 und 6:0 zwischen der 49. und 58. Minute. Und in bester Erinnerung noch der Clasico, wo wir vor einer Woche zwischen der 46. und 54. Minute von 0:1 auf 3:1 drehten. Insgesamt erzielten wir 12 von 36 Frühjahrstoren* in der Viertelstunde nach Seitenwechsel. Kann sich sehen lassen.

Harmen ist wieder da!
Mit dem 5:0 war das Spiel mehr oder weniger gelaufen. Es folgte ein lockeres Austraben unter Sonnenschein. In dieses Geplänkel krachte dann ein gewisser Harmen Vuijk, der sein Comeback nach über einem Jahr Verletzungspause feierte! Der geile Niederländer agierte in gewohnter Manier als kompromissloser Innenverteidiger und zeigte eine tadellose Leistung. Dieser talentierte junge Mann wird unser Team auf jeden Fall nochmals verstärken!

Der Kapitän belohnt sich
Kurz vor dem Ende holte sich Joe Pawlowski den verdienten Lohn für eine erneut unfassbar starke Leistung ab: Nach einem Corner reagierte er am schnellsten und versenkte die Haut im Stile eines Klassestürmers in des Gegners Kiste. Damit war das halbe Dutzend voll und mit dem Abpfiff begannen auch schon die Feierlichkeiten: WIR SIND DSG-MEISTER 2016/17!

Fazit: Was soll man sagen? Wir haben den Titel trocken nach Hause geholt, alles andere ist primär.

*Die drei Tore aus dem strafbeglaubigten Spiel gegen Elite sind nicht enthalten.

 

DSG-Liga | 19. Runde | 6.5.2017
Wiener Virtuosen vs. SC Cover-Direct 0:6 (0:2)
Wienerberg

SCCD spielte mit: Ludescher; Salas Campos, Heimer (65., Vuijk), Baumann, Spinka (58., Seidl); Groiss, Pawlowski, Krüger; Meuthen, Ibel, Brandstetter.

Torfolge:
0:1: Oliver Krüger (25.)
0:2: Daniel Meuthen (31.)
0:3: Daniel Meuthen (52.)
0:4: Caspar Ibel (54.)
0:5: Caspar Ibel (59.)
0:6: Johannes Pawlowski (87.)

WFV-Spielbericht

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