#SCCDspice

sc cover-direct 7 - 2 Spice Balls
02 Okt 2017 - 20:00Gruam

Ein klarer Heimsieg und dennoch nicht hundertprozentig glücklich. So kann man nach dem 7:2 gegen die Spice Balls bilanzieren. Erfreulich: Danny „the one“ Meuthen ist zurück!

Der Auftakt ging mal gründlich in die Hose. Ein Corner für die Gäste, eine sehr schläfrige Hintermannschaft von Cover und schon ging der Aufsteiger in Führung (5.). In weiterer Folge roch es einige Minuten nach einer Sensation, eine Viertelstunde gab es Fußball zum Wegsehen. Fairerweise muss man sagen: von beiden Seiten.

Erlösender Krüger
Zum Glück können wir uns in solchen Situationen auf die individuelle Klasse, die jeder in unserem Kader aufzuweisen hat, verlassen. An diesem Abend war es Oli Krüger, dessen Können ausreichte, um dem Spiel eine entscheidende Wendung zu geben. In der 20. Minute setzte er aus 18 Metern zum Ausgleich an. Vielen Dank. Nur zwei Minuten später war das Spiel gedreht: Erneut Oli „The Beast“ Krüger. Diesmal herrlich herausgespielt von Ivanov und Pawlowski.

Captain, Krüger, Pause
Es folgte staubtrocken das 3:1 für Cover durch unseren Kapitän Johannes, der nach einem hohen Ball lästig wie eine Scheißhausfliege blieb und beim vierten Versuch den Ball ins Tor beförderte (26.). Nach dieser kurzen Pause in der großen bunten Krüger-Show, gab der Maestro in Minute 35 wieder selbst den Ton an und markierte mit dem 4:1 so etwas wie die Vorentscheidung. Es folgte ohne nennenswerte Ereignisse der Pausenpfiff.

Kantine sperrt zu
Blankes Entsetzen dann in der Halbzeit: Obwohl das Spiel gut besucht war, entschloss sich der Kantineur an diesem lauen Herbstabend zu einer früheren Abreise nach Hause (oder ins nächste Beisl?). Kein Bier mehr. Um die immer unruhiger werdende Masse zu besänftigen, schritt ein entschlossener Sniesko zur Tat und organisierte Bier in Hülle und Fülle. Man darf ihn ruhig „inoffiziellen Cafe Benno-Man of the Match“ schimpfen.

Chris Kain: „Ludescher? Ernsthaft?“
Wenige Augenblicke nach Wiederbeginn dann Elferalarm: Offensichtlich wurde ein Cover-Spieler im Sechzehner gelegt und offenbar verwandelte Michael „der Titan aus Xiberg“ Ludescher den fälligen Elfmeter (50.). Leider konnte das Ereignis von der Redaktion nicht festgehalten werden, da man gerade Jerry Romes Instagram-Story von der Wiesn begutachten musste.

Das Spiel plätschert gen Ende
Mit diesem Tor war der Heimsieg quasi besiegelt, es wurde nun ordentlich auf die Bremse gestiegen. Selbst die doch etwas unspicigen Balls glaubten nun nicht mehr an das erhoffte Wunder von der Gruam. Cover setzte nur noch punktuell Akzente. So in Minute 61, als Felix Karus eine schöne Pressing-Situation (im Verbund mit Dodo und Chri) zum 6:1 verwertete. Das 2:6 der Gäste stufen wir mal in die Kategorie „mehr als unnötig“ ein. Und zur Freude aller setzte Chri „der DSG-Schobesberger“ Brandstetter mit dem 7:2 den Deckel auf diese Partie – das erste Saisontor für den Stürmer, der damit weiter Selbstvertrauen tanken sollte. Stichwort Selbstvertrauen: Fein, dass Danny wieder zurück ist und Ludi 90 Minuten durchhielt – geil Burschen!

Fazit: Der Anfang war nicht optimal, dann sorgte man aber schnell für klare Verhältnisse. Der Rest des  Spiels ist schwierig einzuordnen. Gewagte Prognose: Am Ende der Saison werden wir sehen, wo wir stehen.

SC Cover-Direct : Dsg Spice Balls 7:2 (4:1)
Gruam

SCCD spielte mit: Bielowski; Salas Campos (75., Meuthen), Ludescher, Steinbach, Kain (57., Brouczek); Ivanov, Kasmannhuber, Pawlowski (HZ, Spinka P); Brandstetter, Krüger, Karus.

Torfolge:
0:1: Mag. Lukas Siebeneicher (5.)
1:1: Oliver Krüger (20.)
2:1: Oliver Krüger (22.)
3:1: Johannes Pawlowski (26.)
4:1: Oliver Krüger (35.)
5:1: Michael Ludescher (Strafst., 50.)
6:2: Mag. Lukas Siebeneicher (75.)
6:1: Felix Karus (58.)
7:2: Christian Brandstetter (83.)

WFV-Spielbericht