We just can’t get enough! 3:0 gegen Inter Leopoldau!

Mit einem fulminanten 3:0 gegen Inter Leopoldau feiern wir den dritten Sieg en suite. Das kann sich sehen lassen. Damit blieben wir in vier der letzten fünf Begegnungen gegen den Ex-Meister ohne Gegentor. Der Gegner scheint uns zu liegen.

Mit einer überragenden Playlist stimmte uns der neue Kabinen DJ Michi S auf diesen heißen Tanz ein. Mit Erfolg: Schwungvoll legten wir los und kontrollierten das Geschehen von Beginn weg. Trotz des Übergewichts kamen wir zunächst nicht gefährlich vor Inters Tor. So musste ein Zufall herhalten: weiter Ball von rechts, vermeintlich leichtes Fressen für die Innenverteidigung der Gäste. Doch Spürnase Dukic roch offensichtlich die Nachlässigkeit des Gegners, eroberte den Ball und schloss ganz trocken zum 1:0 ab.

Das Tor gab uns weiter Sicherheit und so kam von Leopoldau weiterhin… nichts. Das gab uns Gelegenheit auf das 2. Tor zu drücken… Das fiel dann auch: Dodo, unsere Waffe im Sturm, zeigte sich von einer völlig neuen Seite und legte alleine vor dem Tormann stehend uneigennützig auf Danny Meuthen auf, der mit seinem vermeintlich schwächeren linken Fuß trocken abschloss.

Erst mit dem erneuten Rückschlag kam Inter besser ins Spiel. Nun zeigten sie ihre Klasse. Vor allem das Kombinationsspiel war phasenweise richtig ansehnlich. Wurde es einmal brenzlig, war hinten Marc Andre ter Ostermann zur Stelle. Dieser Goalie wird uns in Zukunft noch richtig Freude bereiten.

Ziel: Fokus, Fokus, Fokus
In die Halbzeit ging es dann mit einer 2:0-Führung. Verdient, aber dennoch auch ein wenig glücklich. Die Coaches gaben eine klare Linie vor, was in der 2. Halbzeit zu tun sei: Weiter voll konzentrieren. Voller Fokus. Keine Nachlässigkeiten.

Mit vollem Fokus ging es zurück auf den Rasen. Geistige Überforderung mit der geballten Konzentration war nicht zu erkennen. Das Spiel glich nach Wiederbeginn der Endphase des ersten Durchgangs. Cover doch spielbestimmend, sehr fokussiert, aber ohne die ganz dicken Chancen. Leopoldau auf der Gegenseite immer wieder für einen Nadelstich gut, aber man konnte leichte Müdigkeit beim sonst so bissigen Gegner erkennen.

Das gab uns ein wenig Raum für Konter und einige Chancen. Dodo nützte einen Rückpass, der nochmal einen „Antaucher“ benötigt hätte, und umkurvte den Keeper, um trocken einzuschieben. 3:0, was will man mehr

Gegen Ende des Spiels konnten wir dann die Konzentration nicht mehr hundertprozentig halten, ließen doch einige Chancen zu. Glücklicherweise vergab Leopoldau die Chancen teilweise stümperhaft. So blieb es beim letztlich selten gefährdeten Heimsieg gegen Inter Leopoldau – ein kräftiges Signal an die Ligakonkurrenz: Wir sind bereit um im Titelrennen eine entscheidende Rolle zu spielen!

DSG LIGA | 5. Runde | 8.10.2018
SC Cover-Direct vs Inter Leopoldau 3:0 (2:0)

WFV-Spielbericht

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